Auf Vulkanen und Dächern Nicaraguas unterwegs

Hola Señores y Señoras,

die Nicaragua-Gruppe 2017, bestehend aus zehn Oberstufenschülern der Vorstufe und des S2 sowie drei Lehrern, befindet sich schon seit dem 7. März in Leon. Nachdem wir für die Anreise 28 Stunden auf den Beinen waren, sind wir erschöpft in unserer Unterkunft angekommen.
Nica 3 Hanna Antonia JohannesEine Woche ist fast vorbei und unsere Arbeit im Umweltzentrum CIMAC fängt jetzt richtig an. Am Donnerstagvormittag, unserem ersten Arbeitstag, wurde das Grundgerüst für die Solarpanele auf dem Schuppendach im CIMAC verlängert. Ziel ist es, die zehn bereits im letzten Jahr montierten Panele auf 18 Stück zu erweitern, um zusätzlich zur Stromversorgung des Außengeländes genug Solarenergie für den Betrieb des Verwaltungstraktes zu produzieren. Um Touristen und Einheimische verstärkt auf das CIMAC aufmerksam zu machen, unterstützen wir außerdem die Öffentlichkeitsarbeit. Dazu entwerfen wir Wandbilder und Wegweiser.

langsam und anstrengend hoch - und schnell wieder hinunter

langsam und anstrengend hoch – und schnell wieder hinunter

Neben der kurzen aber anstrengenden Arbeit an den Vormittagen stehen auch Ausflüge wie eine Vulkanbesteigung oder Besichtigung einer Biogasanlage auf unserem Tagesplan, um das Land, die Kultur und andere Projekte kennenzulernen.

Nica 11 Willkommensgruss der PartnerschuleAm Freitag, den 10. März besuchten wir unsere Partnerschule, den Schulverbund in Salinas Grandes, wo wir als Vertreter der EKS wieder festlich empfangen worden sind. Schüler präsentierten uns traditionelle Tänze und Musik. Anschließend durften wir in unterschiedlichen Klassen hospitieren und das Schulleben kennen lernen. Die gravierenden Unterschiede zum Unterricht in Deutschland von fehlendem Lehrmaterial bis zu Klassengrößen mit 30 bis 40 Schülern waren deutlich sichtbar. In einer 7. Klasse und einer 4. Klasse haben wir Briefe verteilt, die Schüler eines Spanischkurses und der Grundschule geschrieben hatten, sie wurden mit Freude empfangen und werden hoffentlich beantwortet. Nica 5 Jan und Gesa mit PartnerschuelernIn den Pausen kamen wir in Kontakt mit vielen Schülern, vielleicht werden einige auch bei uns im Projekt mitarbeiten. Danach fuhren wir zu einem der 13 Außenstandorte des Schulverbundes, wo wir mit frittiertem Fisch, zubereitet von den Müttern der Schüler, empfangen wurden.

Bis jetzt haben wir schon viele neue Erfahrungen in Nicaragua gesammelt. Der kleine Hitzeschock brachte uns nicht aus der Fassung und wir konnten die uns bis dahin noch unbekannte Kultur schon ein wenig entdecken. Bisher hat uns die Zeit in Nicaragua gut gefallen und wir freuen uns auf die verbleibenden zwei Wochen.

 

Wir schicken liebe Grüße aus dem warmen Nicaragua ins kalte Hamburg.

Nicaragua, 16.3.2017

Weitere Eindrücke findet ihr hier:

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