Chanel, Saint Laurent und Yamamoto –

Schüler der Erich Kästner Schule entwerfen Mode im Haute-Couture-Stil

 

Das kleine Schwarze

Das kleine Schwarze

Zum dritten Mal präsentierte die „Farmsen Fashion Week“ die Arbeitsergebnisse der Modedesign-Kurse, Jahrgänge 7-13, der Erich Kästner Schule. Dieses Jahr stand die Performance im Forum der Schule ganz im Zeichen der Haute-Couture. „Drei Modehäuser, drei Inspirationsquellen“, so bezeichnet Modedesign-Lehrerin Maren Wächter das Motto der jahrgangsübergreifenden Kursarbeit. Die Schülerinnen und Schüler ließen sich dabei von den Großen der Branche des vergangenen Jahrhunderts inspirieren: Coco Chanel und Nachfolger Karl Lagerfeld, Yves Saint Laurent und Nachfolger sowie Yohji Yamamoto.

Vom „Kleinen Schwarzen“ über Mondrian-Muster bis zur Freizeitmode im Stile Yamamotos wurden an den zwei Aufführungsabenden unter großem Beifall eigene Kreationen präsentiert – in der Gruppe und in Solo-Auftritten. Den Schluss- und Höhepunkt bildeten Brautkleider im Stile von Chanel. Passend zu den Roben gestalteten wieder die Auszubildenden der Salonklasse der W8 die Frisuren.

 

FFW 2015_Mondrian StyleChoreographin Katharina Oberlik hatte gemeinsam mit den Kursteilnehmern eine rund 90-minütige Performance einstudiert, die den Cat-Walk-Shows nahekam: Dabei standen ganz die Nachwuchsdesigner und ihre Kreationen im Mittelpunkt. Das Bühnenbild (WP Kunst Jahrgang 9 unter Leitung von Ulrich Schötker) zeigte sich entsprechend puristisch und der Einsatz von Masken und LP-Covers sowie eher ruhiger Musik unterstrich die Aussage der Kleider.

Für Modedesign-Lehrerin Maren Wächter war es wichtig, dass „die Schülerinnen und Schüler auch in Modehistorie gebildet werden und ein Gefühl dafür bekommen, was Haute-Couture eigentlich bedeutet und warum sie so teuer ist.“ Die großen Haute-Couture-Designer haben die Mode geprägt, etwas wirklich Neues gibt es nicht mehr, aber das Spiel mit diesen Schnitten und Ideen, die Variation, bestimmt die Szene bis heute und das entdeckten die Jugendlichen in ihrer eigenen Arbeit.

 

Text: Sabine Gondro Fotos: Niklas Stöterau

Bildergalerie

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.