„Der leere Platz“ – eine Aufführung (fast) ohne Worte

Work work work

 

Gelungene Kooperation der Theater- und Musikkurse VS sowie WP Tanz Jg.10.

 

 

Ein Platz irgendwo in Europa. Zahllose Menschen gehen über ihn, kreuzen ihn, allein, zu zweit oder in kleinen Gruppen. Sie kommen und gehen – und hinterlassen ihre Spuren.

Aus Beobachtungen von Passanten entstand das Stück „Die Stunde, da wir nichts voneinander wussten“ (1992) des bekannten Dramatikers Peter Handke. Das Besondere an diesem Schauspiel: Der „Text“ kommt ganz ohne gesprochene Sprache aus, nur gelegentlich gibt es Geräusche oder der Chor kommentiert in reduzierter Form das Geschehen.

 

Silly walks

 

Ausgehend von diesem Stücktext entwickelten die Schülerinnen und Schüler des Kurses Theater (VS) ihre ganz eigene Version einer Alltagsbeschreibung. Die SuS haben für sich eigene Begegnungen und Begebenheiten aus dem Text interpretiert, neu erfunden und umgewandelt.
So ist eine Aneinanderreihung verschiedener Auftritte und Szenen entstanden, die so oder so ähnlich – komisch oder tragisch – alltäglich – irgendwo in Europa passieren könnten:
Menschen kommen und gehen, beeilen sich oder schlendern; man sieht Mutter und Kind beim Einkaufen, einen Taschendieb, eine Schulklasse beim Ausflug, ein altes Ehepaar, das Eis isst, Soldaten, Flüchtlinge, Wanderer…

 

EinkaufswagenWanderer

 

 

 

 

 

 

 

Der Kurs Musik (Leitung: Corinna Fröhlich) hat einige dieser Aktionen und Charaktere des Theaterkurses (Leitung Mia Panther) vertont und musikalisch stimmungsvoll begleitet. Der Tanzkurs Jg. 10 von Pepita Carstens hat zu drei Situationsbeschreibungen tänzerische Sequenzen erarbeitet, die sich nahtlos in die Szenenfolge einfügten.

 

PilotTänzer

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