EKS ist „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage!“

Aydan Özoguz (Staatsministerin für Migration, Flüchtlinge und Integration) wurde als Patin für unsere Schule gewonnen!

 

Frau Özogus besuchte die EKS am 10.4.2015, um am Festakt anlässlich der offiziellen Verleihung des Titels „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ teilzunehmen. In ihrer Laudatio äußerte sie ihre große Anerkennung für das Engagement unserer Schülerschaft, vor allem der Schülervertretung, das in den Projekten „Zäune einreißen!“, „Lernen ohne Angst – Aktiv gegen Gewalt“, „Was geschah hinter diesem Zaun?“, der Unterstützung von Flüchtlingen in Farmsen-Berne, aber auch im Rahmen der Hamburger Lampedusa-Demonstrationen zum Ausdruck gekommen ist. Sie unterstrich die Notwendigkeit, sich in unserer Gesellschaft gegen Fremdenhass und Ausgrenzung von Minderheiten einzusetzen und verwies dabei u.a. auf die Pegida-Demonstrationen der vergangenen Monate.

 

Ins Netzwerk „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ (www.schule-ohne-rassismus.org) werden Schulen aufgenommen, die sich aktiv für gesellschaftliche Vielfalt und gegen Vorurteile und Diskriminierung einsetzen.

 

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Die offizielle Überreichung der Urkunde übernahm, im Auftrag der Koordinierungsstelle Schule ohne Rassismus in Berlin, Herr Steffen vom Norddeutschen Netzwerk für Friedenspädagogik. Herr Steffen hatte die EKS bereits früher im Zuge der Zusammenarbeit am Projekt „Armut und Gerechtigkeit“ in Jahrgang 9 kennengelernt.

 

Die gesamte Veranstaltung im Forum wurde von der Schülervertretung organisiert und gekonnt moderiert.

Zu Beginn hatte Herr Kowalczyk in seiner Eigenschaft als langjähriger Vertrauenslehrer auf die vergangenen 10 Jahre zurückgeblickt, in denen der Schülerrat und einzelne Schülergruppen, in der Regel mit breiter Unterstützung aus der Schülerschaft, sich mit den oben genannten Projekten auf den Weg gemacht hatten, der nun konsequenterweise zur Auszeichnung als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ führte. Die Verpflichtungen, die die EKS mit dieser Auszeichnung eingeht, umfassen auch das bereits entworfene zukünftige Vorhaben, eine Erinnerungs- und Begegnungsstätte auf dem benachbarten Gelände der Flüchtlingsunterkunft und „Pflegen und Wohnen“ einzurichten. Ein im Profil Biologie & Pädagogik dafür erarbeitetes Konzept wurde von Schülern des 4.Semesters dargelegt und konnte in einer begleitenden Ausstellung besichtigt werden.

 

Für musikalische Unterhaltung war auch gesorgt: Tobias und Niklas (VS1) spielten mehrere Stücke aus ihrem Repertoire.

 

Im Anschluss an die Veranstaltung begaben sich die Gäste aus Schule und Stadtteil auf einen Rundgang zur geplanten Erinnerungs- und Begegnungsstätte, der zunächst durch das Tor im „eingerissenen“ Zaun und zur Wohnunterkunft führte und dann beim unter Denkmalschutz stehenden alten Garagengebäude endete, für dessen geplante Sanierung und Umgestaltung noch weitere finanzielle Ressourcen erschlossen werden müssen.

 

Pressebericht:  Abendblatt_Farmsen_gegen_Fremdenhass

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