Farmsen Fashion Week am 10. und 11. Oktober

Schnell Karten sichern – der Vorverkauf läuft

ffw2017_eks_4Am Dienstag und Mittwoch um 19 Uhr ist es endlich wieder soweit: Die größte Modenschau in Hamburgs Osten erwartet am Hermelinweg ihre Besucher.

Die Farmsen Fashion Week (FFW) ist ein kursübergreifendes Kunstprojekt der Erich Kästner Schule mit einer langen Tradition. Seit über 20 Jahren gibt es das Fach Modedesign traditionell mit einer Performance am Ende des Schuljahres. Seit 5 Jahren gibt es die FFW, eine Kooperation aus allen Modedesignkursen und einem Kunstkurs, der das Bühnenbild gestaltet, Plakate und Eintrittskarten designt und auch die Technik in die Hand nimmt. ffw2017_eks_5Unterstützt werden sie jedes Jahr von den Schülerinnen und Schülern der Gewerbeschule für das Friseurhandwerk (W8), die dafür sorgen, dass nicht nur die Kleider und die Choreografie sondern auch die Haare und das Make Up perfekt sind. Im Laufe der Jahre hat sich die FFW zu einem der größten Hamburger Schulprojekte entwickelt.

In diesem Jahr ist die FFW vom Sommer in den Herbst gezogen und findet in der Woche vor den Herbstferien unter der Leitung der Modedesignlehrerin Maren Wächter und dem Kunstlehrer Uli Schötker statt. Und auch sonst ist bei der diesjährigen Performance einiges anders, wie Maren Wächter berichtet:ffw2017_eks_2

„…dieses Jahr haben wir eine großartige Kooperation mit dem Museum für Kunst- und Gewerbe (MKG)…eingebettet in das von Uli Schötker entstandene Kunstprojekt mit 5.Klässlern im Mobile Welten Projekt des MKG erarbeiten wir mit Experten eine Ausstellungsfläche (wir haben einen eigenen Raum im Museum), die auch mit Schülerprodukten bestückt wird, Kunst- und Modedesignkurse arbeiten an einzelnen Teilen für die Ausstellung noch bis Mitte 2018.  „Mobile Welten“ steht im Zeichen transkultureller Austauschprozesse und der Vermessung des „Dazwischen“. Wissenschaftlichen Austausch und Begleitung erfahren wir durch das Johann Jacobs Museum Zürich, Kultursoziologen der Universität Frankfurt Oder und Kulturethnologen der Universität Frankfurt Main. Eine Modedesignerin, Anne Schwätzler, begleitet und berät uns seit Februar 2017. Im Frühjahr konnten wir durch die Finanzierung durch das MKG vier Workshops in der Schule anbieten. Verschiedene Modedesigner (Bisrat Negassi, Katharina Trudzinsky, Sarah Amadoua und Tamari Nikoleishvili) erarbeiteten Showpieces und brachten den SchülerInnen designerisches Knowhow bei, für das sonst der Schulalltag keinen Platz lässt.

ffw2017_eks_7Unter dem Thema „Transkulturalität“ entstanden und entstehen seit dem letzten Schuljahr diverse Entwürfe, die die Vielfalt von kulturellen Einflüssen zeigen, Mode hat keine Grenzen – Mode ist transkulturell. Da der Begriff Transkulturalität immer in den Händen zerbröselt und durch die Finger rieselt, wen man meint ihn gepackt zu haben, stellt sich die Frage, wie man überhaupt zur Darstellung von Transkulturalität in der Mode kommt. Die Entwürfe der SchülerInnen zeigen, dass sich unsere Kultur weniger festmachen oder –schreiben lässt, sondern ihre Form durch ein beständiges Zerlegen und Zusammenfügen erhält. Beim genauen Blick auf transkulturelle Strukturen lösen sich Identitäten auf, und dann wird es interessant. Bei den Workshops stand daher das experimentelle Verbinden von Unvorhergesehenem oder das Auseinandffw2017_eks_1ernehmen von Altbekanntem im Vordergrund: Stricken mit Absperrband oder das Zerschneiden von H&M –Massenware. Inszeniert wurden diese Kleidungsstücke dann im Juni im MKG mit der Choreographin Katharina Oberlick und Schülerinnen der MDkurse. Auch die FFW wird Ausstellungscharakter haben, die Schüler werden als Objekte in verschiedenen Räumen der Schule inszeniert, ihr das Publikum bewegt euch und besucht nach einer festen Reihenfolge, geführt durch Schülerguides die Ausstellung!“

Wir sind sehr gespannt und wünschen den Mitwirkenden viel Erfolg bei den letzten Näharbeiten und Proben und … toi, toi, toi.

 

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