Jakob-Muth-Preis an Erich Kästner Schule vergeben

Schulleiter Pit Katzer, Dr.Jörg Dräger und Senator Ties Rabe nach der Preisübergabe

Schulleiter Pit Katzer, Dr.Jörg Dräger und Senator Ties Rabe nach der Preisübergabe

In einer Festveranstaltung im Forum wurden vier Schulen, darunter die EKS, mit dem Jakob-Muth-Preis für vorbildlichen inklusiven Unterricht ausgezeichnet. Über hundert Schulen aus ganz Deutschland hatten sich für diesen Preis beworben. Bildungspolitiker aus vier Bundesländern (aus Hamburg: Schulsenator Ties Rabe) sowie Vertreter der Projektträger des Jakob-Muth-Preises trafen auf die vier Schuldelegationen. Jede Schule wurde in einer Laudatio gewürdigt und mit einem Filmporträt anschaulich vorgestellt. (Film über die EKS: http://www.jakobmuthpreis.de/preistraeger/preistraeger-20132014/erich-kaestner-schule-in-hamburg). Aus allen vier Schulen traten Schülergruppen mit musikalisch-tänzerischen Beiträgen auf und sorgten für Unterhaltung und praktische Anschauung, was Inklusion bedeutet und bewirkt.

 

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Die Preisträger wurden als Mut(h)macher bezeichnet und gelten als Vorreiter auf einem Weg, der sich für alle Schulen abzeichnet: „Inklusion wird mittelfristig zur Normalität an deutschen Schulen. Die vier Preisträger zeigen eindrucksvoll, dass Inklusion nicht zu Lasten der Qualität geht“, so Dr.Jörg Dräger, Vorstand der Bertelsmann Stiftung.

Die Delegation der EKS mit ihren Laudatoren

Die Delegation der EKS mit ihren Laudatoren

 

Die Erich Kästner Schule erhielt den Preis als eine Schule, in der schon vor über 20 Jahren inklusiv gearbeitet wurde, lange bevor die UN-Behindertenrechts-Konvention in Deutschland in Kraft getreten ist. Mit ihrem Lernkonzept, das die Eigenverantwortlichkeit der Schülerinnen und Schüler stärkt, mit ihren Ganztagsangeboten und besonderen Förderkonzepten (z.B. Prisma, Jedem Kind ein Instrument) und dem vertrauensvollen Umgang aller Beteiligten miteinander überzeugte die EKS die Jury.

 

Der Preis ist benannt nach dem Pädagogen Jakob Muth (1927-1993), Vorkämpfer und Wegberei­ter des gemeinsamen Lernens von behinderten und nicht behinderten Kindern. Mit der Auszeich­nung wollen die Projektträger positive Beispiele für gemeinsamen Unterricht bekannt machen und zur Nachahmung anregen. Projektträger des Preises sind die Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, die Bertelsmann Stiftung, die Deutsche UNESCO-Kommission und die Sinn-Stiftung. (siehe auch: http://www.jakobmuthpreis.de/)

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