Schulleiter Pit Katzer tritt in den Ruhestand

Mit einer Festveranstaltung im Forum der EKS wurde Pit Katzer nach 30 Jahren Arbeit in der Schulleitung der Erich Kästner Schule in den Ruhestand verabschiedet.

 

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Der offizielle Teil bestand aus bewegenden, nachdenklichen und auch humoristischen Würdigungen seines Einsatzes für Gesamtschulpädagogik und Inklusion, nicht nur an der EKS, sondern in der Hamburger Bildungslandschaft. Sowohl der scheidende Schulleiter selbst als auch seine beiden Vorgängerinnen im Amt, Ulrike Janke und Maja Dammann, ließen wichtige Stationen seines schulpolitischen Engagements Revue passieren und führten dem Publikum die inhaltlichen und strategischen Schwerpunkte der Auseinandersetzungen der vergangenen drei Jahrzehnte lebendig vor Augen. Der Kampf gegen die Schulschließung, eigene, neue pädagogische Schwerpunktsetzungen und Entwicklungen, Konflikte innerhalb der Schule und mit der Schulbehörde, Debatten über die Schulform bis hin zur aktuellen Auseinandersetzung über Inklusion bei verminderten Ressourcen – Pit Katzer hat in diesen und vielen weiteren Herausforderungen durch Kreativität und Hartnäckigkeit für Gestaltungsspielräume gesorgt. Nicht zuletzt das Engagement dieses riesige Arbeitspensen bewältigenden Schulleiters brachte der Schule in den letzten Jahren viele Auszeichnungen für ihre besondere Pädagogik ein, wie den Deutschen Schulpreis und den Jacob-Muth-Preis für Verdienste um inklusive Pädagogik.

 

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Zahlreichen jüngeren KollegInnen, die Vieles davon nicht aus eigener Erfahrung kannten, wurde an diesem Abend erst deutlich, wie maßgeblich die pädagogische Erfolgsgeschichte der EKS durch Pit Katzer und seine langjährigen Mitstreiter geprägt worden ist.
(Details sind nachzulesen in der Geschichte der Erich Kästner Schule)

 

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Viele waren gekommen, um mit ihrer Anwesenheit und vor allem mit lebendigen Beiträgen dem scheidenden Schulleiter ihre Wertschätzung zu zeigen und Respekt zu zollen:
Der Chor der Grundschule sang für ihn Ratschläge für einen erfüllten Ruhestand (Singen, Tanzen, Amrum besuchen, Fahrradfahren, in der Sauna oder mit Rotwein entspannen, in die Sonne reisen …), der Schulchor Choriander widmete ihm seine liebste Kästner-Vertonung (Der 13.Monat), die Young Voices beschworen die Möglichkeit, dass „Wunder geschehen“. In weiteren Redebeiträgen dankten ihm Vertreter des Schülerrats, der Elternschaft, des Kollegiums und der jetzigen Schulleitung. Die GGG-Vorsitzende Anna Ammon würdigte seine Verdienste um die Gesamtschulbewegung, die er mit „scharfer Zunge, spitzer Feder und warmherzigem Engagement“ begleitet und mit geprägt hat. Pit Katzers Fähigkeit, unübersichtliche Berechnungen zu überprüfen und auch angesichts scharfer Sparauflagen das Bestmögliche herauszuholen, wurde in einer kabarettistischen Einlage gar als Qualifikation für den Job als Verhandlungsführer der griechischen Regierung mit den europäischen Institutionen gesehen…

 

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Viel Lob und Dank, wehmütige Tränen, reichlich Gelächter und freudige Erinnerungen, aber keine Zukunftsangst – das waren die vorherrschenden Gedanken und Gefühle an diesem Abend. Die Vision von Schule als einer lernenden Institution wird auch den weiteren Weg der Schule prägen. Die Erich Kästner Schule wird auch in Zukunft für engagierte Pädagogik stehen, die alle Kinder willkommen heißt, individuell fördert und ins Leben begleitet.

 

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