Tanz der Himmelskörper – 150 Schüler der Erich Kästner Schule erfinden eigene Tanzchoreografie

Zum dritten Mal eroberten vor den Märzferien Schüler des sechsten Jahrgangs der Erich Kästner Stadtteilschule die große Bühne und brachten eine in fünf Wochen entwickelte und eingeübte Tanzchoreografie zur Aufführung.

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Unter dem Thema „um uns die Welt – in uns Galaxien“ hatten die Schüler sich in den letzten Wochen in Texten, Bildern und Objekten mit dem Universum, Planeten und Sternen und ihrem eigenen Leben in dieser Welt auseinandergesetzt. Ein Tanzpädagogenteam leitete sie bei der Entdeckung ihres eigenen Körpers an und motivierte sie zum selbstbewussten Ausprobieren und Erweitern ihres Bewegungsrepertoires. Aus einzelnen Bewegungen und Erfindungen entstanden Gruppenbilder, aus denen die Tanzlehrer und Choreographen Eva Bernhard, Pepita Carstens und Philipp Wiesner mit den Kindern eine durchgehende Choreografie schufen.

Die Musik wummert und knartscht, bunt bemalte Körper schwingen und trudeln, drehen sich um sich selbst, kreisen um andere, fallen auseinander, richten sich wieder auf. Texte erzählen von Traurigkeit, von Freude und vom Adrenalinkick, Bewegungsbilder von Alleinsein und Gemeinschaft. Hier haben 12jährige die Welt in Augenschein genommen und intensiv nach ihrem Ort in diesem Leben gesucht. Sie haben entdeckt, wie fern und fremd der eigene Körper sein kann und wie nah sich seine Impulse und Bewegungen anfühlen können.

Musik, die zum Horchen verführte und nach Bewegung rief, machte das Zuschauen zu einem Abenteuer und zu einem Blick hinein in die Ideen- und Gefühlswelt der einzelnen Klassen. Ein himmlisch bezaubernder Abend.

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