Gemeinsam Lernen

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Gemeinsam lernen

Die Erich Kästner Schule ist eine Schule für alle. Wir sind fest davon überzeugt, dass Vielfalt und Unterschiedlichkeit einen Gewinn für jede Gemeinschaft darstellt. Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner Kinderwelt Hamburg arbeiten wir in der Grundschule an dem Konzept des Bildungshauses. Damit wollen wir den Bedürfnissen der Kinder gerecht werden und sie beim Lernen bestmöglich unterstützen. Im Bildungshaus möchten wir die harten Übergänge zwischen Kita und Vorschule und Schule weicher und durchlässiger gestalten. Unser Selbstverständnis ist dabei, dass Schüler*innen mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf gemeinsam lernen, spielen und arbeiten.

Inklusion

Unter dem Begriff der Inklusion verstehen wir mehr als das gemeinsame Lernen von Schüler*innen mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf. Es geht um das gemeinsame Lernen und Zusammenleben in Vielfalt. Dabei sollen alle Schüler*innen ihre Potenziale entfalten können, die für sie nötige Unterstützung erfahren und in ihrer jeweiligen Besonderheit anerkannt und wertgeschätzt werden. Daher arbeiten wir in multiprofessionellen Teams aus Regelschullehrer*innen sowie Sonder- und Sozialpädagog*innen. Viele Unterrichtsstunden sind mit zwei Fachkräften doppelt besetzt. Näheres dazu können Sie im Grundsatzpapier Inklusion an der Erich Kästner Schule [→ PDF] nachlesen.

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung in der Inklusion und unserer besonderen räumlichen und personellen Ausstattung sind wir eine Schwerpunktschule in Hamburg für Schüler*innen mit den Förderschwerpunkten geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Autismus, Sehen und Hören. Für unsere vorbildliche Arbeit wurden wir 2014 mit dem Jakob-Muth-Preis für Inklusion ausgezeichnet.

Ansprechpartnerinnen sind die Beauftragten für das Gemeinsame Lernen Astrid Jung (astrid.jung@eks.hamburg.de) und Merle Kulawik (merle.kulawik@eks.hamburg.de). Fragen zur Aufnahme von Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf beantwortet Astrid Jung.

Soziales Lernen

Gemeinsames Lernen ist immer ein soziales Lernen. Denn nur, wenn das Miteinander gelingt und alle sich sicher fühlen, können die Schüler*innen sich gut auf den Unterrichtstoff konzentrieren. Aus diesem Grund sind uns der Aufbau einer guten Klassengemeinschaft und ein respektvoller Umgang untereinander sehr wichtig. In den Jahrgängen 1 bis 4 gibt es darum in jedem Halbjahr einen Projekttag Soziales Lernen (SoL). Die Klassen arbeiten zu Themen wie „Freundschaft“, „Streit“, „Wut“ oder „Gemeinsam stark sein“. Die SoL-Tage werden von Fachkräften vorbereitet und von den Tutor*innen durchgeführt. Inhalte und Übungen, die an diesen Tagen erarbeitet und erprobt werden, werden dann im Unterrichtsalltag aufgegriffen.

Ein anderes wichtiges Instrument unseres Konzepts zum Sozialen Lernen ist unser Klassenrat. Er steht ab der 1. Klasse jede Woche mit einer Stunde fest im Stundenplan. Im Klassenrat lernen schon die Kleinsten, wie man z. B. über Klassenregeln, Konflikte und Streitschlichtung miteinander ins Gespräch kommt.

Kooperatives Lernen

Sich beim Lernen gegenseitig zu unterstützen und zusammen das beste Ergebnis zu erzielen, ist ein Grundanliegen unserer pädagogischen Arbeit. Daher fördern wir das Lernen in einer Gemeinschaft trotz unterschiedlicher Voraussetzungen. Gute Teamarbeit bedeutet immer, dass man sich seiner eigenen Fähigkeiten bewusst ist und achtsam mit den Kompetenzen der anderen umgeht. Unser Unterricht enthält daher bewusst auch kooperative Lernformen, wie zum Beispiel Partner- und Gruppenarbeiten. Wir legen Wert darauf, dass unsere Schüler*innen das gemeinsame Lernen ab der Vorschule als etwas Gewinnbringendes erfahren können und begleiten die Kinder dabei eng, damit dies gelingt.

Therapie und Ganztag

Seit einigen Jahren bieten wir an unserer Schule in Kooperation mit dem Therapiezentrum Farmsen Ergo- und Physiotherapie sowie Logopädie an. Erfahrene Therapeutinnen arbeiten mit den Kindern während des Schultages in einem speziell hierfür ausgestatteten Therapieraum. Voraussetzung für dieses Angebot ist ein entsprechendes ärztliches Rezept.
 Dieses Angebot richtet sich an alle Schüler*innen, die Therapie benötigen – egal ob mit oder ohne sonderpädagogischen Förderbedarf.

Auch die Nachmittagsangebote unserer Meerzeit stehen allen Schüler*innen zur Verfügung. Die Meerzeit bietet den Kindern ein großes Angebot verschiedenster Aktivitäten und Kurse. Egal, ob Schachspielen, tanzen, Judo, töpfern, trommeln oder Traumreisen – um nur einige Angebote zu benennen – hier findet jede*r das passende Angebot. Kinder, die eine besondere Hilfestellungen und Begleitung benötigen, haben bei der Anwahl der Kurse „Vorfahrt“ und werden entsprechend begleitet. Das gilt gleichermaßen für die Mittagspausenangebote wie für die Meerzeit.

Ansprechpartnerin ist Astrid Jung (astrid.jung@eks.hamburg.de).