Verantwortung lernen

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Die Erich Kästner Schule ist eine lebendige Schule. Das heißt, dass wir nicht nur “Wissen” vermitteln wollen, sondern wir möchten, dass unsere Schüler*innen aktiv am Leben teilnehmen, dass sie sich einmischen, Engagement zeigen und dadurch Selbstbewusstsein und Eigenständigkeit entwickeln.

Der Projektunterricht

Neben unserer Lernzeit ist der Projektunterricht die zweite große Säule unserer Schule. Sechs bis acht Stunden in der Woche gilt in einem fächerverbindenden Unterricht, der die alle gesellschaftswissenschaftlichen Fächer umfasst (Geschichte, Geographie, Politik), Arbeit und Beruf und Philosophie/Religion.
Ein wichtiger Lerngegenstand in vielen Projekten ist das mittelamerikanische Land Nicaragua. Seit über 30 Jahren verbindet uns eine intensive Schulpartnerschaft mit der Schule Salinas Grandes in Hamburgs Partnerstadt León.
Im Projektunterricht gilt der alte reformpädagogische Grundsatz: Lernen mit Kopf, Herz und Hand. Mit Unterstützung der Lehrkräfte stellen sich die Schüler*innen eigene Leitfragen, deren Beantwortung sie dann der Klasse präsentieren. Dabei werden die Grenzen der Schule häufig verlassen und außerschulische Orte aufgesucht.

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Demokratieerziehung

Uns ist es wichtig, dass demokratisches Handeln früh eingeübt wird. Daher hat jede Klasse eine Stunde in der Woche zur Verfügung, um im Klassenrat eigene Themen zu besprechen. Die Klassensprecher*innen bilden das Schülerparlament bzw. den Schülerrat, aus dem schließlich das Schulsprecher*innenteam hervorgeht. Über die Beteiligung in der Schulkonferenz, unterschiedlichen Arbeitsgruppen und mit eigenen Projekten gestalten die Schüler*innen aktiv ihre Schule.

Im Bauwagen auf dem Schulhof am Hermelinweg findet man die Streitschlichter*innen. Sie helfen bei Streitigkeiten unter den Schüler*innen und versuchen Konflikte rechtzeitig zu lösen, ohne dass die Lehrer*innen eingeschaltet werden müssen.

Seit 2015 sind wir als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ ausgezeichnet. Diese Haltung vermitteln wir sowohl im alltäglichen Schulleben als auch durch besondere Projekte und Veranstaltungen, wie z. B. dem Konzert der KZ-Überlebenden Esther Bejarano und der Microphone Mafia.

Berufsorientierung

Um auch nach der Schule sicher und zufrieden am Leben teilnehmen zu können, haben wir ein umfassendes Konzept zur Berufsorientierung entwickelt. Dieses beinhaltet die Förderung konkreter fachlicher Fertigkeiten, aber auch die Entwicklung sogenannter “Softskills” – also von persönlichen, sozialen und methodischen Kompetenzen, die notwendig sind, um im Arbeitsleben erfolgreich sein zu können. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Berufsorientierung für Schüler*innen mit sonderpädagogischem Förderbedarf.

Aufgrund unserer sehr erfolgreichen Berufs- und Studienorientierung sind wir ausgezeichnet als “Starke Schule” und tragen das „Berufswahl-SIEGEL von Schule und Wirtschaft“ für exzellente Berufs- und Studienorientierung. Eine Übersicht all unserer Aktivitäten finden Sie hier: EKS BOSO 5-10 Übersicht (PDF).

Eine Übersicht über alle Praktikumstermine, einschließlich der Termine des Girls-and-Boys-Day in Jahrgang7, finden Sie hier: Praktikumstermine.

Koordinatoren der Berufsorientierung an der EKS sind Gaby Gerland, Christian Kotter und Hendrik Nitschmann (0176-51870176).

Email: gaby.gerland@eks.hamburg.de; christian.kotter@eks.hamburg.de; hendrik.nitschmann@eks.hamburg.de

Jobstarter: Gaby Gerland

Berufsberatung durch die Arbeitsagentur: Frau Steinacker (Sekundarstufe I)

Leben und Lernen in der digitalen Welt

Um am heutigen Leben teilnehmen zu können, ist eine Auseinandersetzung mit digitalen Medien unablässig. Die Verantwortung im Umgang mit digitalen Medien bauen wir zum einen durch den SoL-Unterricht auf, der sich mit Gefahren wie Mediensucht und Cybbermobbing auseinandersetzt. Im Projektunterricht erörtern wir die Rolle der Medien und solche Phänomene wie Fake-News.

Auf der anderen Seite stärken wir unsere Schüler*innen durch einen kompetenten Umgang mit digitalen Medien. Nach den Umbauten in unseren Gebäuden werden wir in allen Klassen und Unterrichtsräumen W-Lan zur Verfügung haben. Über diverse Laptopmobile und mehrere Klassensätze mit iPads ist eine moderne Ausstattung für den Unterricht gegeben.

Bei der Digitalisierung der Lerninhalte setzen wir auf die Plattform Moodle, die verbindlich an der Schule eingeführt ist. Über die Lernplattform Moodle kann der Unterrichtsstoff von der/m Lehrer*in in Lektionen organisiert werden, sodass Videos, Arbeitsblätter, Simulationen, Aufgaben, Tests usw. den Schüler*innen dann sowohl in der Schule als auch zu Hause in digitaler Form zur Verfügung stehen. Zusätzlich bieten wir diverse Kurse im Wahlpflichtbereich (Medien und Informatik) und in der Vertiefungszeit (Digilab) an.