Profile und Schwerpunkte

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Kultur und MINT

An der Erich Kästner Schule versuchen wir ganz unterschiedlichen Interessen entgegenzukommen. Dazu machen wir eine große Anzahl von Angeboten in den Bereichen Kultur und MINT, aber auch bei der Pausengestaltung und beim Ganztag.

Kultur

Seit 2011 ist die Erich Kästner Schule teilnehmende Schule am Modellprogramm „Kulturagenten für kreative Schulen“ der gemeinnützigen Forum K&B GmbH, initiiert und gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes und die Stiftung Mercator in Zusammenarbeit mit der Behörde für Schule und Berufsbildung. Das Programm „Kulturagenten für kreative Schulen“ hat zum Ziel, bei Kindern und Jugendlichen Neugier für die Kunst zu wecken und mehr Kenntnisse über Kunst und Kultur zu vermitteln. Teilhabe an Kunst und Kultur soll so zu einem festen Bestandteil des Alltags von Kindern und Jugendlichen werden. Im Rahmen dieses Programms finden jahrgangsübergreifende Projekttage statt, die am Ende in eine große, gemeinsame Präsentation münden. So haben beim letzten Projekt „Die Konferenz der Tiere“ Schülerinnen und Schüler von der Vorschule bis Klasse 6 teilgenommen und zum Abschluss ihre Ergebnisse bei einem kulturellen Rundgang über das Schulgelände vorgestellt.

Musik

Ein weiterer kultureller Schwerpunkt unserer Schule ist die musikalische Bildung. Durch das JEKI-Projekt hat jedes Kind die Möglichkeit, ein Instrument zu erlernen. Zudem hat jeder Jahrgang einen eigenen Chor. Viele musikalische Veranstaltungen begleiten uns durch das Schuljahr und stärken das Gefühl von Gemeinschaft und Zusammenhalt.

MINT

Die Bezeichnung MINT umfasst die Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Als ausgezeichnete MINT-Schule arbeiten wir hier besonders intensiv.

Fachgebundener Unterricht

In unserem aufgemalten „Mathehaus“ können die Kinder unter Anleitung und selbständig in der Lernzeit von Zahlenraum zu Zahlenraum „gehen“, um sich so Schritt für Schritt neue Welten erschließen. Das soll auch unser Sachunterricht ermöglichen, der viel entdeckendes Lernen bereithält. Eine besondere Note bekommt er durch die Kooperation mit dem möglichmacher*-Projekt, an dem die Erich Kästner Schule teilnimmt. Dabei soll ein Thema durch einen gemeinsamen Lerngegenstand erschlossen werden, um dann danach in auf unterschiedlichen Lernniveaus verschiedenen Fragen nachgehen zu können.

Forscherwerkstatt

An mehreren Tagen in der Woche öffnet die Forscherwerkstatt ihre Türen an der Berner Au. Hier können die Kinder aller Jahrgangsstufen alleine oder in Kleingruppen sich den dort gestellten Forscherfragen stellen und Experimente durchführen, ausprobieren und nach Antworten suchen. Dabei werden sie durch die anwesende Pädagogin unterstützt. Dadurch erschließen sich die Kinder naturwissenschaftliche Phänomene auf spielerische Weise und erlernen die Grundzüge des wissenschaftlichen Arbeitens.

Schulgarten, Schulzoo und Ganztagsangebote

Der Schulgarten und der Schulzoo sind dem Prisma, einem alternativen Lernort, angegliedert. Hier haben wir die Natur direkt vor Ort und der naturwissenschaftliche Unterricht gelingt ganz von alleine, beim Hegen und Pflegen, Beobachten und Staunen, beim Kennenlernen und Experimentieren. Natürlich sind beides aber auch Orte, um einfach mal zu genießen und zu entspannen.

Schulgarten

Im Schulgarten an der Berner Au können Kinder nach Herzenslust buddeln, mit Wasser experimentieren, im Matsch spielen, mit Holz werken, pflanzen, ernten, kleine Wunder der Natur entdecken und vieles mehr. Dabei dürfen die Kinder in Absprache mit den Erwachsenen selbst entscheiden, welche Arbeit sie im Schulgarten tun möchten und was ihnen Spaß macht. Gleichzeitig gibt es klare Strukturen und Regeln, welche Orientierung und Sicherheit geben. Durch ganz praktische Erfahrungen, durch Anfassen, Ausprobieren, Staunen und Beobachten kann im Garten und der dazu gehörenden Hütte gelernt werden. Der Kreativität sind hier kaum Grenzen gesetzt und eigene Ideen sind immer willkommenSo entstehen je nach Jahreszeit und Interesse die unterschiedlichsten Angebote wie zum Beispiel Kräutersalz herstellen, Lagerfeuer machen, Laub harken, Unkraut jäten, Gemüse pflanzen, Beeren ernten, im Sandplatz nach Schätzen suchen, Kugelbahnen bauen, im Schlammloch buddeln, Insekten beobachten und bestimmen, Dinge aus Holz herstellen, Brennholz sägen, Vögel beobachten … Ein Meer der Möglichkeiten. 

Ein wichtiges Ziel bei allen Tätigkeiten im Schulgarten ist auch, die Natur mit ihren unterschiedlichen Facetten kennen zu lernen, den Wechsel der Jahreszeiten zu erfahren und zu sehen, wie aus Samenkörnern mit der Zeit essbare Lebensmittel werden. Einen großen Stellenwert hat zudem der achtsame Umgang mit allen Pflanzen, Tieren, Materialien sowie den Kindern und Erwachsenen. 

Die Arbeit im Schulgarten ist eng mit dem Prisma verknüpft, konzeptionell nach den gleichen Grundsätzen ausgerichtet und die Fachkräfte beider Lernorte arbeiten intensiv zusammen.