Festivalteilnahme als Hauptgewinn: Mega Wetter, gute Vibes und auch sonst alles, was das Herz begehrt.

Festivalteilnahme als Hauptgewinn: Mega Wetter, gute Vibes und auch sonst alles, was das Herz begehrt.

Das Oberstufenprojekt Scherben des Kolonialismus hat beim Bundeswettbewerb Demokratisch Handeln den Hauptpreis gewonnen und wurde beim dreitägigen Demokratiefestival Junify in Berlin ausgezeichnet.
Vom 11. bis zum 13.06.2025 durfte eine kleine Delegation aus dem Kunst-Geschichte-Profil (Jahrgang 12) sich in Berlin würdigen und verwöhnen lassen – all inclusive – neben An- und Abreise, drei Mahlzeiten und Übernachtung im Hostel auch sehr viele tolle neue Bekanntschaften mit den Mitwirkenden der anderen 49 Projekte, die geehrt wurden.

Bei der 35. Auflage des Wettbewerbs, an dem über 400 Projekte mit insgesamt mehr als 16.000 Schüler:innen teilnahmen – so viele wie noch nie, waren auch wir dabei. Nachdem wir uns zunächst ein wenig über den Hauptpreis, eine Festivalteilnahme, gewundert hatten, wissen wir nun, dass das ein richtig toller Hauptgewinn ist. Es war an alles gedacht worden: Bei Ankunft bekam jede:r ein Goodybag mit allem, was man für eine gute Zeit beim Festival braucht. Besonders wichtig bei dem warmen, sonnigen Wetter waren Fächer und goldene Trinkflasche, aber auch kleine Döschen, die man sich in den Pausen mit Süßem nach Belieben nachfüllen konnte, brachten Augen und Herzen zum Strahlen. Die Location, das Jugendzentrum „Weiße Rose“ war sozusagen vergoldet und liebevoll geschmückt.

Nach einer kurzen Begrüßung wurden wir mittels Impro-Theater direkt ins Festival-Feeling geworfen. Danach tauschten wir uns mit anderen Teilnehmenden aus und stellten fest, dass unfassbar tolle Projekte und Menschen aus ganz Deutschland mit uns gemeinsam vor Ort waren. Am Abend fand nach dem Abendessen eine Revue zum 35. Geburtstag der Initiative Demokratisch Handeln statt. Gefeiert wurde mit goldenen Accessoires, Slush- und Softeis und frischen Pommes, Festredner:innen und Musik und Tanz.

Am zweiten Tag fanden Workshops statt, die man im Vorfeld hatte auswählen können. Auch hier war für jeden etwas dabei: von Theater, Moderationsstrategien bis zum queeren Stadtrundgang oder Graffiti, sodass wir einen erfüllten Tag hatten. Auch die Pausen waren so großzügig bemessen, dass man sich mit schönen Aktionen wie dem Befüllen von Zeitkapseln oder auch Erkundungen Berlins auf eigene Faust eine schöne Zeit machen konnte. Die Jugendbotschafter:innen von Demokratisch Handeln sorgten für gute Stimmung und halfen bei allem, egal, ob ein kleiner Mensch Heimweh hatte oder man eine Auskunft brauchte.

Am Abend wurden dann alle Projekte ausgezeichnet – so wie man es kennt: Mit Laudator:innen, Bühne, Scheinwerfern und Rampenlicht und etwas zittrigen, aber schönen Momenten im Mittelpunkt des Ganzen; sogar an Gruppen und alle, die nicht mit dabei waren, hatten die Veranstalter:innen gedacht und einen Livestream bei Youtube übertragen.

Als wir nach unserem kritischen Feedback am Freitag, dem letzten Tag, gefragt wurden, ist uns nur ein Punkt bei „negativ“ eingefallen: schon vorbei … . Dieser Gedanke begleitet uns dann auf dem Weg zum Besuch des Bundestags, der am Vormittag stattfand.

Es waren wunderbare Tage, die wir sehr genossen haben und bei denen wir die in Hamburg gebliebenen, etwa 35 Schüler:innen aus den Kunst-Geschichte-Profilen des 12. und 13. Jahrgangs sehr gerne dabei gehabt hätten.

-> Hier geht es zur Vorgeschichte

Text: Frau Lehmann
Fotos: © Grit Hiersemann/Demokratisch Handeln