Jahrgang 12 erträumt und plant konkret die eigene Zukunft in einem Workshop

Jahrgang 12 erträumt und plant konkret die eigene Zukunft in einem Workshop

„How to plan your future“ – an der Erich Kästner Schule hatte der 12. Jahrgang vom 14.7 bis 16.7.2025 Gelegenheit, in einem Workshop Erkenntnisse für den späteren Werdegang zu erarbeiten. Durchgeführt wurde der erstmals an der Schule stattfindende Workshop von Tobias Gerber und Dirk Rathke, Gesellschafter und Geschäftsführer der Future Impact gUG und ihrem Team. Die Liebelt-Stiftung unterstützte das Projekt finanziell. Nele aus der 12a nahm am Workshop teil. Hier ihr Bericht.

Tag 1 stand ganz im Zeichen der Selbsterforschung als Bestandsaufnahme. Wir suchten uns drei Helden heraus und schrieben auf, was unsere liebsten Werte an den ausgewählten Helden sind. Dies war die Überleitung in die Ausarbeitung der eigenen wichtigsten Werte, die wir auf einer Skala von 1-10 priorisierten. Als Abschluss zum Thema Werte, wurde uns „Lisas Geschichte“ vorgelesen. Der Text diente dazu, unsere unterbewussten Werte zu verdeutlichen. All diese Überlegungen haben sehr geholfen, sich seine eigenen Werte einmal zu verdeutlichen. Im Anschluss daran malten wir uns unser Wunschleben aus. Es gab keine Grenzen und alles war möglich. Dies hat uns Raum zum Träumen gegeben. Die letzte Übung an dem Tag war das Erstellen unserer persönlichen „Bucket-List“. Mit diesem englischen Begriff ist die Auflistung von Zielen und Wünschen gemeint. Die einzige Vorgabe bestand darin, dass mindestens 80 Punkte aufgeschrieben werden sollten. Dies war wichtig, denn dadurch mussten wir unsere Wünsche kleinteilig aufschreiben. Diese Übung klang anfangs schwer, hat aber dann unheimlich viel Spaß gemacht. Um all das Gelernte über uns selbst zu festigen sind wir zum Abschluss mit allen auf eine Traumreise gegangen, welche den Tag rekonstruiert hat.

Tag 2 war der Entwicklung des persönlichen Lebenspanoramas gewidmet. Die einzigen festen Punkte waren Geburt, Kita, Grundschule, Mittelstufe und Oberstufe. Dazwischen war alles offen, sodass wir Zeitpunkte aufschreiben konnten, welche uns geprägt haben, an denen wir Schönes erlebt und Neues gelernt haben. Anhand dieser und weiterer Übungen konnten wir unsere Lieblings-Tätigkeiten, Themen die uns interessierten, Lieblings-Fähigkeiten und welche, die wir entwickeln wollen herausarbeiten. Dadurch konnten wir uns über unsere Interessen klarer werden, wodurch sich bei manchen neue Berufswege ergebenhaben.

Tag 3 knüpfte an die Überlegungen aus Tag 2 an und damit erstellten wir unser persönliches Vision Board. Auf diesem Vision Board waren am Ende die unterschiedlichsten Zukunftswege zu erkennen. So wurde uns nochmals klar gemacht, dass jeder seinen eigenen Weg gehen sollte, um seinen ganz individuellen Zukunfsweg zu finden.
Während der drei Tage haben wir stets unsere Erkenntnisliste ausgefüllt. Unsere gesammelten Erkenntnisse haben wir am Ende auf ein großes Blatt geschrieben und uns dazu passende Zukunftswege, also Berufe ausgearbeitet – eine Zukunfts-Mind-Map. Als schönen Abschluss sind wir im Raum herum gegangen und durften uns die Erkentnisse der anderen anschauen und kamen darüber miteinander in einen spannenden Austausch.

Als Fazit lässt sich über die Workshop-Tage ziehen, dass wir uns selber genauer kennen lernten und anhand dieser Erkenntnisse mögliche Zukunftswege gestalten konnten. In den drei Tagen war unserer Kreativität keine Grenze gesetzt und wir durften weit in die Ferne träumen und Ideen erschaffen.
Das Team, welches die Tage mit uns gestaltet hat, war mit viel Engagement und Freude dabei und stand uns bei Fragen stets zur Seite. Die Schüler:innen der 12. Klassen möchten dafür danke sagen!

Text: Nele (12a)
Fotos: Frau Wieczorek

 

Unser Dank für die finanzielle Unterstützung dieses wichtigen Projekts gilt der: