Gastgeberin für das Science Café 2025
Die Erich Kästner Schule gehört seit Jahren zum Netzwerk der Hamburger MINT-Schulen. Kurz vor Beginn der Herbstferien, am 15.10.2025 waren wir erneut Gastgeber für das Science Café der Hamburger MINT-Schulen. Mit dem Thema Nano saves Macro hat Maren Seidelmann von der TUHH bei unseren Schüler:innen und unseren Gästen von der Stadtteilschule Wilhelmsburg zum Denken über die Nachhaltigkeit bei als nachhaltig geltenden Technologien, wie Offshore-Windanlagen, angeregt, sowie Probleme und Optimierungsprozesse erläutert.
Im zweiten Teil sollten Schüler:innen in Gruppen eigenständig, in kurzer Zeit einen möglichst hohen und freistehenden Turm bauen – das in Maren Seidelmanns Vortrag viel thematisierte Fundament der Windkraftanlage. Wie immer wurden die besten und kreativsten Lösungen ausgezeichnet. Der Preis für den höchsten freistehenden Turm ging dabei an eine engagierte Gruppe aus unserer 13a, der Profilklasse Biologie-Pädagogik.
Ein besonderer Dank gilt dem Food’n’Fun-Kurs um Jacqueline Neubauer aus Jahrgang 9 für die Bereitstellung des Caterings und den Klassen 11b und 11c für die organisatorische Unterstützung.
Experimentieren in Jahrgang 6
Auch aus dem Unterricht haben wir Spannendes zu berichten. In Jahrgang 6 wird gerade das Thema Nature of Science unterrichtet – also die Frage: Wie funktionieren eigentlich Naturwissenschaften?
Wie Brad Pitt im Film Sieben fragten sich auch die Schüler:innen in einem Experiment „What’s in the box?“. Sie wussten nur, in der Schachtel steckt etwas Organisches – Obst oder Gemüse, aber die Box durften sie natürlich nicht öffnen.
Mit viel Kreativität entwickelten und erprobten die Gruppen verschiedene Methoden, um der Lösung näher zu kommen, zum Beispiel das Bohren vieler kleiner Löcher in die Pappe, um einen Blick auf den Inhalt zu bekommen.
Am Ende des Experiments reflektierten die Schüler:innen die Qualität ihrer Ergebnisse und zogen Parallelen zur echten Forschung. Denn im Gegensatz zum Unterricht kann am Ende „die Box“ nicht einfach geöffnet werden, sie bleibt eine abstrakte Vorstellung, die nur mithilfe von Theorien und Modellen auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft werden kann.
Einzelforschung eines Sechstklässlers
Im Rahmen unserer Forscherwerkstatt ist außerdem das Zwischenarbeitsergebnis von Hubert aus der Forscherwerkstatt des 6. Jahrgangs zu sehen. Für den Stadiondachbau beim Junior.ING-Wettbewerb betreibt er derzeit Materialforschung und hat eine Methode entwickelt, Holz formstabil zu verkleben.
Begonnen hat diese Forschung als vermeintlicher „Unfall“ und nun hat sich herausgestellt, dass es gar kein Unfall, sondern eine richtig gute Idee war. Forschung wie im richtigen Leben!

