Kreativ und innovativ – die MINT-Woche mit Schwerpunkt Informatik in Jahrgang 9

Kreativ und innovativ – die MINT-Woche mit Schwerpunkt Informatik in Jahrgang 9

Vor den Frühjahrsferien fanden in Jahrgang 9 die mündlichen ESA-Prüfungen statt. Alle Schüler:innen, die bereits eine Zulassung zum MSA oder höher in der Tasche haben, mussten nicht in die mündliche Prüfung. Stattdessen konnten sie in Kleingruppen (bis 17 Personen) während der MINT-Woche Spannendes erleben. In diesem Jahr lag der Schwerpunkt auf Informatik.

Ein Highlight war dabei aus Sicht der Teilnehmenden der Workshop zum 3D-Druck im MINTarium. Die Schüler:innen entwarfen und druckten mit großem Eifer eigene 3D-Modelle. Das Spektrum der Ergebnisse beeindruckte und reichte von einem Todesstern über ein funktionstüchtiges Kugellager bis hin zu einem Halloween-Kürbis und einem Einkaufchip. Pikachu war zwar nicht selbst designt, fand aber dennoch seinen Platz in der Sammlung kreativer Druckobjekte.

Die Initiative DoingGood bot gleich zwei Workshops an. In einer Veranstaltung entwickelten die Jugendlichen ihr eigenes Jump-and-Run-Spiel, wobei sie grundlegende Programmierkonzepte anwendeten und sich kreativ in der Spieleentwicklung ausprobieren konnten. Die zweite Veranstaltung knüpf­te an ein bekanntes Highlight des Vorjahres an: die Programmierung von Robotern, die im Anschluss in einem Fußballturnier gegeneinander antraten.

Im Fach Chemie konnten die Schüler:innen ganz Praktisches für die eigene Schulumgebung erfahren. Bei einem Besuch in den Hamburger Wasserwerken lernten sie in einer Veranstaltung Untersuchungen des Schulhofs auf Versickerungsmöglichkeiten sowie Wetter- und Umwelteignung kennen. In einer weiteren Einheit analysierten die Schüler:innen Wasserproben mit labortechnischen Verfahren und erlangten dabei spannende Einblicke in die chemische Analyse.

Der NABU (Naturschutzbund Deutschland e.V.) ergänzte das Programm mit einem umweltbewussten Schwerpunkt. Die Jugendlichen untersuchten verschiedene Produkte auf Mikroplastik und entwickelten daraufhin eigene mikroplastikfreie Kosmetikprodukte. Ergänzend dazu wurde ein kreativer Ansatz verfolgt: Mit Siebdruck gestalteten die Schüler:innen ihre eigenen Jutebeutel, um sich auch künstlerisch mit dem Umweltschutz auseinanderzusetzen.

NW-Fachleiter Arne Mier zieht das Fazit: „Die MINT-Woche erwies sich erneut als inspirierende und vielseitige Veranstaltung, die die naturwissenschaftlichen und technischen Interessen der Jugendlichen förderte.“ Unter seiner Leitung wurde die Woche mit einigen Mitgliedern des NW-Rats organisiert. „Ein besonderer Dank gilt allen Begleitpersonen sowie Schulleitungsmitglied Tina Wieczorek, die mit großem Engagement und Flexibilität dafür gesorgt hat, dass ein gelungenes Programm umgesetzt werden konnte.“