Es geht wieder los: Jedes Jahr zu Beginn des zweiten Halbjahres sind die Schüler:innen unseres siebten Jahrgangs während der Schulzeit auch außerhalb unseres Schulgeländes unterwegs. Das bedeutet nicht etwa, dass sie es mit der Schulpflicht nicht so genau nehmen – im Gegenteil: Schule hat die Pflicht, Jugendliche bei ihrer Entwicklung zu demokratiefähigen Bürger:innen zu begleiten.
Dieser Pflicht kommen wir und unsere Siebtklässler:innen gerne nach: Im Rahmen des Projektunterrichts erkunden sie in ihrer Stadt und ihrem Stadtteil über das zweite Schulhalbjahr hinweg Möglichkeiten, sich für einen guten Zweck zu engagieren. Ihre Projektlehrkräfte, wie auch Expert:innen der BürgerStiftung Hamburg unterstützen sie dabei. So lernen sie Partizipation und Mitbestimmung, fordern sich selber heraus und festigen dabei ihre eigenen Stärken.
Schon seit drei Jahren entstehen in diesem Projekt ganz unterschiedliche Ergebnisse und Kooperationen, von denen hier nur ein paar Beispiele einen lebendigen Eindruck geben sollen. Gegen Ende eines jeden Schuljahres gibt es dann alle Ergebnisse bei einer Jahrgangspräsentation zu bestaunen. Hier ein kleiner Rückblick mit einem Video und einer Bildergalerie:
Ein Video mit Erklärungen und Handlungsmöglichkeiten gegen den Rassismus, in denen unsere Schüler ein Interview geführt und danach sich selber im Video gemalt haben.

Ein Müll-System mit Spaß-Faktor: Wir setzen uns ein für die Umwelt – und erschienen damit sogar in der Geolino 
Unterstützung bei der Essensausgabe an Bedürftige 
Eine Webseite als politische Entscheidungshilfe für Kinder und Jugendliche bei der Europawahl 
Präsentation einer selbstgemachten antirassistischen Stifte-Box auf einer großen Konferenz aller Lehrkräfte. Dies war Auslöser dafür, dass die Kunst-Fachschaft später für jedes Klassenzimmer einen Satz Hautfarben-Stifte finanziert hat
