EKS beim Netzwerktreffen „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

EKS beim Netzwerktreffen „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“

Am Freitag, den 11.04.2025 fand auf Kampnagel in Hamburg Winterhude im Zuge des Demokratiefestivals das diesjährige Netzwerktreffen „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ statt. In Zusammenarbeit mit der ZEIT Stiftung Bucerius, planpolitik GbR aus Berlin, der GEW, arte und weiteren Kooperationspartner:innen erwarteten die Teilnehmenden ein vielfältiges Programm

Blessing und Jessica (beide Jahrgang12) sowie Yatasu und Angel (beide Jahrgang 7) von der Anti-Rassismus AG, Frau Drewes als Schulleiterin und Frau Neubauer-Iseke vom DIVE-In Team haben hier die Erich Kästner Schule vertreten und unterschiedliche Vorträge und Workshops besucht sowie einige Netzwerkgespräche mit anderen Hamburgern Schulen geführt.

​In dem Workshop Afrohaare – Kulturelle Bedeutung, Identität & Stolz geleitet von den Referentinnen Abina Ntim (Anthropologin und Afrohaar-Expertin) und Marla Bassa ging es um Stereotypen und Vorurteile,  die es zu überwinden gilt. Denn noch immer existiert Missachtung und Gewalt gegenüber Menschen mit Afrohaaren.

In diesem Workshop konnten die vier Schülerinnen mehr über die Geschichte und Hintergründe der Afrohaare, das National Hair Movement und seine Rolle im Kampf um Gleichberechtigung erfahren. Nach einem Input, der auch Raum für Austausch und Fragen geboten hat, wurden Ideen im Umgang mit Diskriminierungsfällen in den  Klassen und Schulen diskutiert.
In der Abschlussveranstaltung wurden unter anderem einige neue Ideen von teilnehmenden Schulen vorgestellt sowie zwei sozialkritischen Rapsongs von Schüler:innen der Otto Hahn Schule präsentiert.

Oberstufenschülerin Blessing hat das Netzwerktreffen super gefallen. Ihr Kommentar: „Alles war wirklich gut! Besonders der Workshop zu Afrohaaren. Es war spannend, mehr über die kulturelle Bedeutung und die Geschichte dahinter zu erfahren. Auch der Austausch mit den anderen Schulen war sehr interessant. Ich hab auf jeden Fall ein paar Ideen für unsere AG mitgenommen – vor allem, wie wir besser mit Diskriminierung umgehen und das Thema noch präsenter in der Schule machen können.“